„Macher gesucht!“ – Tag des Handwerks am LLG

Der Tag des Handwerks am Landgraf-Leuchtenberg-Gymnasium

Die beruflichen Möglichkeiten in der heutigen modernen Welt sind fast unbeschreiblich vielfältig geworden. Auch das Handwerk bietet zahlreiche interessante Tätigkeiten. Um einige dieser Berufe etwas näher kennenzulernen und hineinzuschnuppern, fand am LLG für die 11. Klassen und eine tschechische Gast-Klasse der Tag des Handwerks in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz statt.  

Die Jugendlichen konnten dabei sechs Stationen im Laufe des Vormittages durchlaufen, in denen sechs Betriebe/Organisationen ausgewählte Berufe aus dem Handwerk vorstellten.

Das Sanitätshaus Fürst zeigte am Beispiel des Orthopädietechnikers, wie eine Tätigkeit soziale und technische Elemente vereinbaren kann sowie die Vielfältigkeit der Materialien, mit denen gearbeitet wird. Die Schülerinnen und Schüler konnten hier auch ein Gerät für Schlaganfallpatienten am eigenen Leib testen und in der Praxis erfahren, wie hilfreich ein treppensteigender elektrischer Rollstuhl für die Patienten ist.

Es wurde aber auch deutlich, wie wichtig kreatives Denken bei der Lösung von Problemen auf einer Baustelle sowie Teamarbeit ist. Dies erfuhren die Teilnehmer zum Beispiel bei der Firma Weigerstorfer, die den Anlagenmechaniker SHK präsentierte. Hier durften die Schülerinnen und Schüler auch ihre Kompetenz im kreativen Denken und bei der Herangehensweise an Problemstellungen testen: Mit Spaghetti, Klebeband und einer Schnur galt es, ein Marshmallow möglichst hoch zu platzieren – Standfestigkeit vorausgesetzt.

Bei der solar-pur AG wurden der Beruf des Solarteurs bzw. Elektronikers vorgestellt. Diese Branche boomt seit einigen Jahren. Hier lernten die Jugendlichen beispielsweise ein Solarkabel zu isolieren.

Aber auch in der Automobilbranche ergeben sich seit Jahren spannende Veränderungen, z.B. aufgrund der Digitalisierung. Dies wurde beim Autohaus Michael Krammer deutlich, wo die Tätigkeiten eines Kfz-Mechatronikers kennengelernt werden konnten.

Neben den grundsätzlichen Spezialisierungs- bzw. Aufstiegsmöglichkeiten konnten sich die Schülerinnen und Schüler hier auch ein Bild von verschiedenen Autoteilen machen und diese genauer in Augenschein nehmen.

Bei Wagner Metalltechnik wurde ebenfalls fleißig „gewerkelt“. Es wurde geschleift, gebohrt, entgratet und vieles mehr und am Ende konnten die Jugendlichen einen Flaschenöffner mit ihren Initialen als Andenken mit nach Hause nehmen.

Im Bereich des Metallbaus konnte zusätzlich eine weitere Station besucht werden, welche die Berufsschule Vilshofen gestaltete, die die Ausbildung Abi + Metall vorstellte. Hier durfte dann sogar in einem Schweißsimulator geschweißt werden, dass die Funken (der Fantasie) sprühten.

Ein Tag also ganz im Zeichen des Handwerks, das für den einen oder anderen nach seiner schulischen Laufbahn ein weiterer Schritt in der beruflichen Entwicklung sein kann – und das verbunden mit einem kulturellen Austausch mit den tschechischen Schülerinnen und Schülern, die am LLG zu Gast waren. /smi/hst

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