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KI und digitale Anwendungen im Fokus

Brückenschlag zwischen Uni Passau, LLG Grafenau und Uni Budweis

Im Rahmen der mittlerweile schon bewährten Lehrkooperation zwischen der Universität Passau und der Südböhmischen Universität České Budějovice waren kürzlich wieder 40 Studierende und ihre Dozenten am LLG Grafenau zu Gast, um sich mit dem aktuellen Schwerpunkt „Digitale Medien und Künstliche Intelligenz im Unterricht“ auseinanderzusetzen und wertvolle Einblicke in den schulischen Alltag zu gewinnen.

 

„Es waren aktuell stolze 40 Studierende am Grafenauer Gymnasium“, betonte Projektleiterin Dr. Doris Cihlars vom Lehrstuhl für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Schulentwicklungs- und Professionalisierungsforschung an der Universität Passau. „Der Beobachtungsschwerpunkt hatte aktuell folgenden Schwerpunkt: Digitale Medien und KI im Unterricht an bayerischen und tschechischen Schulen.“ Gemeinsam mit Dr. Hana Andrášová von der Pädagogischen Fakultät der Universität Budweis leitete sie die grenzübergreifende Gruppe durch den Tag am Grafenauer Gymnasium.

Während der Unterrichtsbesuche in verschiedenen Fächern – von Sport bis hin zu Deutsch – analysierten die Studierenden, wie digitale Anwendungen, Lernplattformen und KI-basierte Tools den Unterricht unterstützen und individualisieren können. Besonders interessiert zeigten sie sich an den Möglichkeiten, durch künstliche Intelligenz Lernprozesse zu personalisieren, Schülerleistungen zu reflektieren und kreative Lernwege zu eröffnen.

Die Rückmeldungen fielen durchweg positiv aus: „Die Studierenden und die Dozenten zeigten sich allesamt begeistert von der hohen Medienkompetenz der Lehrkräfte am LLG, dem facettenreichen Medieneinsatz und den innovativen Unterrichtsideen“, so Dr. Cihlars.

Auch der Vergleich mit den Schulen in Tschechien stand im Mittelpunkt der Diskussionen. Viele Teilnehmende waren beeindruckt vom praxisnahen Umgang deutscher Lehrkräfte mit digitalen Werkzeugen und KI-Anwendungen. „Wir konnten sehen, wie selbstverständlich digitale Medien im Unterricht integriert sind – das motiviert uns, solche Ansätze auch in unserem eigenen Unterricht zu erproben“, meinte eine tschechische Studentin in der Feedbackrunde.

Neben der fachlichen Analyse kam auch der persönliche Austausch nicht zu kurz. Die Studierenden betonten den Mehrwert des Projekts für ihre eigene Ausbildung: Der interkulturelle Kontakt, das Kennenlernen unterschiedlicher Schulsysteme und die gemeinsame Arbeit an innovativen Unterrichtskonzepten seien eine große Bereicherung.

Auch das Schulumfeld beeindruckte die Gäste. Besonders hervorgehoben wurden die moderne technische Ausstattung, die offene Lernatmosphäre sowie die freundliche und professionelle Begleitung durch die Lehrkräfte des LLG.

Mit diesen Eindrücken ging es dann zurück an die Universität Passau und in den wissenschaftlichen Lehralltag, in den die Lehramtsstudierenden ihre Erfahrungen aus der Praxis einbringen können. / hst

 

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